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Spuk Video

Das JOTT-Phänomen

Geister
Lizenz: Public Domain

Das JOTT-Phänomen („Just One of Those Things“) – wenn Gegenstände verschwinden und manchmal an anderen Orten wieder auftauchen. Man kann es glauben oder nicht – es gibt viele gut dokumentierte Fälle. Die Erklärungen gehen auch dahin, dass es ein psychisches Phänomen sein könnte. Wie auch immer, es ist interessant!

Das hier eingebundenen Video stammt aus dem sehr empfehlenswerten Mythen-Metzger-Kanal. Bei dem Pinsel vermute ich eine natürliche Erklärung (ohne es zu wissen, versteht sich). Ein (dünner) Pinsel kann schon mal so fallen, dass man ihn kaum mehr finden kann. Auch in einem weitgehend leeren Raum. Ich hatte auch schon den Fall, dass dünne, kleine Gegenstände auf einmal weg waren und trotz stundenlangem Suchen verschwunden blieben. Einige tauchten beim Umzug wieder auf. Aber das mit dem Schlüssel auf dem Kopfkissen ist krass. Das hat eine Schabernack-Komponente, die als typisches Begleitphänomen Spukphänomenen zugeschrieben wird.

Habe ich selbst schon mal so etwas erlebt? Als meine Mutter, die alleine wohnte, heimkam, stellte sie fest, dass ihr große Tiffany-Lampe, die an einem langen Kabel über dem Wohnzimmertisch hing, verschwunden war. Sie dachte sofort, dass sich da jemand in der Wohnung zu schaffen gemacht hatte und war sehr beunruhigt. Außer mir hatte aber keiner einen Schlüssel zur Wohnung. Die Lampe war nirgends zu sehen, und wenn sie einfach abgestürzt wäre, müsste sie ja am Boden liegen. Nach einigem Suchen tauchte sie doch auf. Sie war tatsächlich abgestürzt, dann wohl auf dem Tisch aufgeschlagen und von dort aus in eine Schachtel „gehüpft“, die neben dem Tisch stand. Die Schachtel hat einen Deckel, den man auch nach innen durchdrücken kann. Die Lampe landete derart in der Schachtel, dass sich der Deckel auch wieder schloss. Auf die Idee, dort zu suchen, musste man erst einmal kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine so große Lampe über eine Zwischenstation so fällt, dass man sie danach nicht mehr sehen kann, weil sie sich danach in einer geschlossenen Schachtel befindet, dürfte „verschwindend“ (das Wort passt wie die Faust aufs Auge) gering sein. Irgendetwas Paranormales war also nicht im Spiel, nur ein abartiger Zufall, was ja dann doch irgendwie mysteriös ist.

2 Antworten auf „Das JOTT-Phänomen“

Sehr interessant und super gemachtes Video. Eine Frage zum Jott-Phänomen: passiert das den Menschen nur einmalig? Oder kann das ein ein immer wiederkehrendes Phänomen sein? Wir haben „ein schwarzes Loch“, so nennen wir das hier intern, weil es immer wieder passiert, dass Dinge verschwinden oder an einem anderen Ort auftauchen. Kann man das dem Jott-Phänomen zuordnen?

Hallo,
Ja, ich habe dieses Phänomen schon mehrfach erlebt, aber bis ich bei „Mythenmetzger“ davon gehört habe, nicht geahnt, dass es nicht nur weit verbreitet ist, sondern sich dabei gar um ein Phänomen handelt! Einige der Ereignisse hatte ich damals sogar aufgeschrieben, derartig seltsam kamen sie mir vor.
Drei Bespiele:
1) Ein Scheckheft, das erst an seinem angestammten Platz lag, dann
weg war, um am nächsten Tag genau da zu liegen, wo es hin gehörte
(ich war damals allein zu Hause).
2) Nach einer längeren Reise habe ich mir eine CD anhören wollen und
fand in der Hülle zu meinem größten Erstaunen eine vollkommen
unbekannte CD, die keinem aus meiner Familie gehörte, mit einer
Musikrichtung, die keiner von uns mochte.(einen Schabernak seitens
unserer damals schon erwachsenen Söhne hätten diese früher oder
später lachend gestanden).
3) beim Aufräumen fand ich einen Flummi von den (zu jenem Zeitpunkt
noch kleinen) Kindern. Ich legte diesem (gut festgesteckt!) auf eine
Treppenstufe, um ihn bei nächster Gelegenheit mit nach oben zu
nehmen. Nach einiger Zeit hörte ich plötzlich ein ‚plop plop plop“.
Als ich nachschaute, hüpfte der Flumme munter auf die
letzte Stufe und durch den Flur. Es versteht sich, dass die Dinge, mit
denen ich den Flummi fest gesteckt hatte, unverändert waren.
Unnötig zu bemerken, dass ich war auch da allein zu Hause war. Ich
habe dann alles Denkbare ausprobiert um heraus zu finden, ob
eben doch, -wenngleich auch nur eine ganz geringe – Möglichkeit
für den Flummi gab, doch zu entwischen – negativ.

Ich habe andere Beispiele, auch solche, bei denen „Frendeinwirkung“ zwar äußerst unwahrscheinlich ist, aber auch nicht zu 100% ausgeschlossen werden kann. Also zähle ich die jetzt mal nicht dazu.

So, das war“s von mir. Sollte ich wieder mal sowas erleben, melde ich mich!
Allen alles Gute!

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